New Governance for New Spaces
Das Projekt NONA (New gOvernance for New spAces) ist Teil des von der EU geförderten Interreg Danube Transnational Programme. Hauptziel des interdisziplinär angelegten Forschungsprojektes ist die Entwicklung neuer Green-Finance- und Multi-Level-Governance-Modelle für eine nachhaltige Raumentwicklung im Einzugsgebiet der Donau, wozu auch Baden-Württemberg gerechnet wird. Bestehende Flächenpotenziale in Siedlungsgebieten wie untergenutzte oder brachgefallene Flächen sollen erhoben und in zukünftige planerische Entwicklungen eingebunden werden, um dadurch unter anderem weitere Flächeninanspruchnahme im Außenbereich einzudämmen, aber auch um frühzeitig planerisch auf veränderte Nutzungsanforderungen reagieren zu können. Besonders berücksichtigt werden dabei ökologische Herausforderungen, sozioökonomische Unterschiede und die große kulturelle Vielfalt in den Anrainerländern.
Als eines der zehn Pilotprojekte liegt der Fokus in der Region Stuttgart auf den Landnutzungszusammenhängen innerhalb des Neckar-Einzugsgebietes. Es werden Flächenpotenziale und deren künftige gemeinwohlorientierte, kreislaufwirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten ermittelt und prognostiziert. Als Grundlage dient eine umfassende Raumanalyse, auf deren Basis neue, nachhaltige finanzwirtschaftliche Instrumente und innovative Ansätze für eine partnerschaftliche Steuerung und Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg entwickelt, angewandt und auf ihre Übertragbarkeit geprüft werden. Dabei gilt es, mit (neuen) Akteurinnen und Akteuren in Kontakt und ins Handeln zu kommen.
- Link:
- interreg-danube.eu/projects/nona
